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муниципального бюджетного общеобразовательного учреждения муниципального образования "Город Архангельск"
"Средняя школа №14 с углублённым изучением отдельных предметов имени Я. И. Лейцингера"


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Октябрьский территориальный округ, пр. Троицкий, дом 130 
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E-mail: moush14@list.ru




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Северные поэты: Аркадий Гайдар, Николай Рубцов

Der literarische Norden

Arkadij Gaidar ( 22.01.1904 – 26.10.1941)
 

Gaidar Arkadij  Petrowitsch ist der sowjetische Kinderschriftsteller, der Autor der Kinderbücher,  Erzählungen und der Filmdrehbuchautor.

Arkadij Petrowitsch Gaidar wurde  am 22. Januar 1904 in der Stadt Lgow des Kursker Gouvernements in der Familie von Lehrern geboren. In Arsamas, wo er seine Kindheit verbracht hatte, lernte er in einer Berufsschule.

1918 trat Arkadij der kommunistischen  Partei bei. Seine journalistische Tätigkeit begann er  in der Zeitung «Molot». Ende des Jahres trat Gaidar in die Rote Armee ein.

1925 veröffentlichte Gaidar die Erzählung «In den Tagen der Niederlagen und der Siege». Bald zog der Schriftsteller in Perm um, wo er zum ersten Mal unter dem Pseudonym Gaidar die Erzählungen zu verlegen begann.

1928  kam Gaidar nach Archangelsk. Hier arbeitete er als Journalist in der regionalen Zeitung „Wolna“, die später „Prawda Sewera“ genannt wurde. In Archangelsk lebte Gaidar 14 Monate. An dem Haus, wo er lebte, hängt eine Gedenktafel „In diesem Haus lebte A.P.Gaidar bis zum Sommer 1929“. In dieser Zeit schrieb er 50 Feuilletonen und Essays. Seine literarische Tätigkeit entwickelte sich in Archangelsk weiter. Er schrieb hier sein berühmtes Werk „Die Schule“.

Während des II. Weltkrieges war Gaidar  Kriegsreporter in der Zeitung « Komsomolskaja Prawda».. Am 26. Oktober 1941 wurde Gaidar  unweit vom Dorf  Lepljawo getötet. Alle seinen Bücher stellen spannende Erzählungen über die Kinder und die Jugendlichen dar. Den Namen von Gaidar tragen in Archangelsk die regionale Kinderbibliothek, die Straße, der städtische Stab der Schüler . Der regionale journalistische Gaidarpreis wird  für die besten Artikel verliehen.

Nikolai Rubzow (3.01.1936 – 19.01.1971)

Rubzow wuchs in einer kinderreichen Familie auf. 1937 lebte die Familie in Njandoma . 1939–1940 war sein Vater Michail Rubzow Chef der dortigen Konsumgenossenschaft. 1942 starb die Mutter und Rubzows jüngere Schwester  in Wologda, während der Vater als Soldat an der Front war. Ab 1943 lebte und lernte Rubzow im Kinderheim im Dorf Nikolskoje bei Totma und schloss die 7. Klasse 1950 ab. Dann studierte er bis 1952 in Totma am Technikum für Holztechnik. Ab August 1953 studierte er in der Markscheider-Abteilung des Technikums für Bergbau und Chemie in Kirowsk bei Murmansk.  Im März 1955 wurde er Arbeiter auf einem Versuchsgelände des Leningrader Rschewski-Artillerie-Polygons. Von Oktober 1955 bis Oktober 1959 wurde er als Matrose für die Entfernungsmessung auf dem Zerstörer Ostry der Nordflotte eingesetzt. Am 1. Mai 1957 erschien sein erstes Gedicht „Der Mai kam an“ in der Zeitung“ Die Polarwacht“. Nach der Entlassung aus dem Flottendienst lebte er in Leningrad und arbeitete im Kirowwerk.

Rubzow begann sich in der literarischen Gesellschaft „ Das Narva-Tor“ zu betätigen. 1962 veröffentlichte er seinen ersten maschinengeschriebenen Sammelband „Wellen und Klippen“. Im gleichen Jahr trat er in das Maxim-Gorki-Literaturinstitut in Moskau ein.1965 erschien sein zweiter Gedichtband „Lyrik“ bereits offiziell in Archangelsk. Weitere Gedichtbände folgten: „Sternfelder“ (1967), „Die Seele speichert“ (1969), „Das Rauschen der Kiefern“ (1970). Nach seinem Tod erschienen „Das letzte Schiff“ (Moskau 1973), „Ausgewählte Lyrik“(Wologda 1974), Gedichte (1977). Ein deutscher Gedichtband erschien 2004.

1968 fand Rubzow offizielle Anerkennung.1969 verließ er das Literaturinstitut und wurde Angestellter der Zeitung „Wologdaer Komsomolez“.

Rubzow starb in seiner Wohnung.

1996 wurde in Nikolskoje ein Rubzow-Museum eröffnet, und in Apatity wurde an der Bibliothek eine Gedenktafel angebracht. In Wologda wurde 1998 eine Rubzow-Skulptur aufgestellt und eine Straße nach ihm benannt, und seitdem wird das Poesie- und Musikfestival Rubzower Herbst durchgeführt. Im gleichen Jahr wurde in der St. Petersburger Bibliothek Nr. 5, die seinen Namen bekam, ein Literaturmuseum für ihn eingerichtet. In Totma steht eine Rubzow-Skulptur . In Kirowsk wurde 2000 an dem neuen Technikumsgebäude eine Gedenktafel für ihn angebracht und ebenso 2001 am Verwaltungsgebäude des Kirowwerks. Im Wologdaer Museum für Literatur und Kunst des 20. Jahrhunderts ist seit 2005 die ständige Nikolai-Rubzow-Ausstellung zu sehen. Seit 2009 gibt es den Allrussischen Nikolai-Rubzow-Dichterwettbewerb für junge Dichter aus Kinderheimen.

In Jemezk befindet sich die Rubzow-Mittelschule, steht eine Rubzow-Skulptur. Ein Rubzow-Museum wurde eröffnet. In Tscherepowez im Haus des Wissens wurde 2011 das Nikolai-Rubzow-Literaturzentrum für Literatur- und Musikabende und für wissenschaftliche Untersuchungen des Lebens und Werks Rubzows eingerichtet. Weitere Rubzow-Zentren arbeiten in Moskau, St. Petersburg, Saratow, Kirow und Ufa. Nach Rubzow wurde der Hauptgürtelasteroid (4286) Rubtsov benannt.


Добавил : СОШ14 (11.02.2016)